Dringlicher Aufruf der Wiener Plattform Atomkraftfrei zur Kundgebung anlässlich des Tschernobyl-Gedenktages:

„Nie wieder Tschernobyl – STOPP Pfusch-AKW MOCHOVCE 3!“

WANN: Mittwoch, den 24. April 2019, von 15:00 bis 17:00

WO: Stock-im-Eisen-Platz (beim Stephansplatz), 1010 Wien

WARUM: 33 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl gedenken wir der zahlreichen Opfer der Atomkatastrophe. Aber der Atom-Wahnsinn geht weiter!

Im Juli 2019 soll in der Slowakei - 120 km von der österreichischen Grenze entfernt - ein Schrott-Atomreaktor in Betrieb gehen: Mochovce 3!

Der Reaktorbau wurde vor 35 Jahren angefangen, jahrzehntelang liegengelassen, jetzt die verwitterten Teile mit neuer, unpassender Technologie fertiggestellt. Der Reaktor hat kein Containment und bietet keinen Schutz vor austretender Radioaktivität. Auch Atomkraft-Befürworter warnen wegen der festgestellten Baumängel vor einer Inbetriebnahme. Wir sagen:

Der Atomreaktor Mochovce 3 darf nicht in Betrieb gehen!

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert die Regierung auf: Setzt dem Wahnsinn ein Ende!

Wir wollen nicht bis zum nächsten Super-GAU warten!

Wir fühlen uns bedroht durch die Risikoreaktoren an unseren Grenzen, ganz besonders durch den maroden Schrottreaktor Mochovce 3!

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, kommen Sie zur Kundgebung und setzen wir uns gemeinsam ein für ein Leben ohne atomare Bedrohung!

Wenn möglich, bringen Sie bitte eine Blume mit!



„Nie wieder Fukushima – STOPP Pfusch-AKW MOCHOVCE!“

Video: WienTV.org

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei führte anlässlich des 8. Jahrestages des Super-Gaus in Fukushima einen eindrucksvollen Marsch durch die Wiener Innenstadt durch. Sie warnte vor der Inbetriebnahme des slowakischen Schrottreaktors Mochovce 3. Denn, so die AktivistInnen: „Vergangenes kann nicht mehr geändert werden - zukünftige Katastrophen aber können verhindert werden!“


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima vor 8 Jahren sind noch immer nicht beseitigt. Jetzt ist erstmals ein Roboter bis zum geschmolzenen Kernbrennstoff vorgedrungen, um ihn zu untersuchen. Mit der Bergung der atomaren Überreste kann frühestens 2021 begonnen werden!

120 km von der österreichischen Grenze entfernt soll noch vor dem Sommer in der Slowakei ein Schrott-Atomreaktor in Betrieb gehen. Der Bau von Mochovce 3 wurde bereits vor 34 Jahren begonnen und weist zahlreiche Baumängel auf. „Sogar Atomkraftbefürworter warnen wegen der festgestellten Baumängel vor einer Inbetriebnahme! Deshalb unsere Forderung: Mochovce 3 darf nicht in Betrieb gehen!“, warnen die AktivistInnen.

Laut Regierungsprogramm wird die Bundesregierung „dem Neu- und Ausbau von Atomkraftwerken in Europa, insbesondere in den Nachbarländern, mit allen zur Verfügung stehenden politischen und rechtlichen Mitteln entgegenwirken“. (S. 171)

Bundeskanzler Kurz und die österreichische Bundesregierung sind daher in der Pflicht, die Nachrüstung des Reaktors Mochovce 3 zu fordern und die versprochene grenzüberschreitende Prüfung sowie eine internationale, unabhängige Sicherheitsüberprüfung zu verlangen“, so die AktivistInnen abschließend.


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Presseaussendung der Wiener Plattform Atomkraftfrei am 26.10.2018

Österreich wehrt sich gegen die Inbetriebnahme des Pfusch-AKWs Mochovce 3

Veraltete Technologie und schlimmste Baumängel dieses AKWs bedrohen unsere Sicherheit.


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert in einer Kundgebung anlässlich des Nationalfeiertags die österreichische Bundesregierung auf, mit dem Motto „Ein Europa, das schützt“ Ernst zu machen. Der Ratsvorsitz soll für eine wirksame Antiatom-Politik auf EU-Ebene genützt werden - zum Schutze aller.

Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich mit ihrem NEIN zu Zwentendorf ein atomkraftfreies Österreich erkämpft - sie verdienen es daher, vor gefährlichen AKWs in den Nachbarstaaten geschützt zu werden.

Das slowakische Mochovce 3 darf ohne neue Umweltverträglichkeitsprüfung nicht ans Netz gehen

Die geplante Inbetriebnahme des Reaktors 3 im Frühjahr 2019 birgt das Risiko eines schweren nuklearen Unfalls - und das nur 120 km von unserer Grenze entfernt! Gravierende Mängel der vielfach veralteten Bauteile erfüllen die modernen Sicherheitsstandards in keiner Weise.

Mochovce 3 gleicht einer tickenden Zeitbombe!

Die Regierungsmitglieder haben in verschiedenen Gesprächen mit der Wiener Plattform Atomkraftfrei betont, dass die Antiatom-Politik ein vorrangiges Thema der österreichischen Ratspräsidentschaft sein werde. Die AktivistInnen fordern daher die österreichische Regierung auf, die verbleibenden zwei Monate der Ratspräsidentschaft in diesem Sinne entschieden zu nützen! Ein Europa, das schützen will, muss auch vor nuklearer Bedrohung schützen!


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei


Aktuelles