Wir geben nicht auf ...... Wir fordern mit Nachdruck .......
Wir kommen wieder am 26. Oktober .......

AUFRUF ZUR KUNDGEBUNG am Nationalfeiertag

An alle, denen folgendes Anliegen wichtig ist:

Keine neuen Atomkraftwerke an Österreichs Grenzen!

Samstag, den 26. Oktober 2019

10:30 - 12:45 am Michaelerplatz, 1010 Wien

13:00 - 15:00 am Graben, 1010 Wien

Österreich ist umzingelt von Atomkraftwerken!

Kommt alle, es ist wichtig, dass wir viele sind und wir immer wieder unsere Stimmen erheben. Ja, auch Du, die/der das liest, je mehr desto besser, gemeinsam sind wir stark und können etwas bewirken!

Atomenergie ist tödlich!

Bei einem Atomunfall in unseren Nachbarländern wäre auch Österreich direkt betroffen.

Ende September ist ein Kampfjet in unmittelbarer Nähe von Mochovce abgestürzt! Es war ein Glücksfall, dass nichts passiert ist!

Atomkraft ist eine veraltete Energieform! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien und dem verantwortungsvollen Umgang mit allen unseren Ressourcen!

Atomkraftwerke sind unrentabel, die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien ist weit kostengünstiger! Atomstrom ist also der teuerste Strom! Das belegt nun auch der World Nuclear Industry Status Report 2019. Ohne öffentliche Gelder wird auch nicht mehr gebaut.

Wehren wir uns gemeinsam und fordern wir die österreichische Regierung auf, sich vehement gegen den Bau neuer Reaktoren an Österreichs Grenzen und gegen Laufzeitverlängerungen der alten Schrottreaktoren einzusetzen!



Presseaussendung der Wiener Plattform Atomkraftfrei am 24.4.2019

„Nie wieder Tschernobyl – STOPP Pfusch-AKW MOCHOVCE 3!“

Anlässlich des 33. Tschernobyl-Gedenktages hielt die Wiener Plattform Atomkraftfrei eine aufsehenerregende Kundgebung am Wiener Stephansplatz ab: Es wurden berührende Fotos von verstorbenen und kranken Kindern und Liquidatoren gezeigt, die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl wurden.


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Viele Passanten hielten inne, viele kamen zum Info-Tisch, um auf einer der aufliegenden Listen zu unterschreiben und damit gegen die Atomindustrie zu protestieren, insbesondere gegen die Inbetriebnahme des grenznahen Atommeilers Mochovce 3.

Vielen Menschen ist bekannt, dass der Reaktor den heutigen Sicherheitsstandards nicht entspricht. Denn dieser Reaktor ist ein Mix aus alten und neuen Bauteilen: Seit Baubeginn im Jahr 1985 soll er nun nach langen Pausen und vielen Pannen 2019 in Betrieb gehen. Selbst Atomkraftbefürworter stellen grobe Sicherheitsmängel fest.

Deshalb appelliert die Wiener Plattform Atomkraftfrei im Namen der vielen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner an die österreichische Bundesregierung, die Inbetriebnahme des Reaktors Mochovce 3 zu blockieren und eine internationale, unabhängige Sicherheitsüberprüfung (UVP) zu verlangen.

Ohne eine neue UVP darf Mochovce 3 nicht in Betrieb gehen! Alle Menschen sind sich einig: Mochovce 3 darf kein neues Tschernobyl werden!


„Nie wieder Fukushima – STOPP Pfusch-AKW MOCHOVCE!“

Video: WienTV.org

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei führte anlässlich des 8. Jahrestages des Super-Gaus in Fukushima einen eindrucksvollen Marsch durch die Wiener Innenstadt durch. Sie warnte vor der Inbetriebnahme des slowakischen Schrottreaktors Mochovce 3. Denn, so die AktivistInnen: „Vergangenes kann nicht mehr geändert werden - zukünftige Katastrophen aber können verhindert werden!“


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima vor 8 Jahren sind noch immer nicht beseitigt. Jetzt ist erstmals ein Roboter bis zum geschmolzenen Kernbrennstoff vorgedrungen, um ihn zu untersuchen. Mit der Bergung der atomaren Überreste kann frühestens 2021 begonnen werden!

120 km von der österreichischen Grenze entfernt soll noch vor dem Sommer in der Slowakei ein Schrott-Atomreaktor in Betrieb gehen. Der Bau von Mochovce 3 wurde bereits vor 34 Jahren begonnen und weist zahlreiche Baumängel auf. „Sogar Atomkraftbefürworter warnen wegen der festgestellten Baumängel vor einer Inbetriebnahme! Deshalb unsere Forderung: Mochovce 3 darf nicht in Betrieb gehen!“, warnen die AktivistInnen.

Laut Regierungsprogramm wird die Bundesregierung „dem Neu- und Ausbau von Atomkraftwerken in Europa, insbesondere in den Nachbarländern, mit allen zur Verfügung stehenden politischen und rechtlichen Mitteln entgegenwirken“. (S. 171)

Bundeskanzler Kurz und die österreichische Bundesregierung sind daher in der Pflicht, die Nachrüstung des Reaktors Mochovce 3 zu fordern und die versprochene grenzüberschreitende Prüfung sowie eine internationale, unabhängige Sicherheitsüberprüfung zu verlangen“, so die AktivistInnen abschließend.


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Presseaussendung der Wiener Plattform Atomkraftfrei am 26.10.2018

Österreich wehrt sich gegen die Inbetriebnahme des Pfusch-AKWs Mochovce 3

Veraltete Technologie und schlimmste Baumängel dieses AKWs bedrohen unsere Sicherheit.


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert in einer Kundgebung anlässlich des Nationalfeiertags die österreichische Bundesregierung auf, mit dem Motto „Ein Europa, das schützt“ Ernst zu machen. Der Ratsvorsitz soll für eine wirksame Antiatom-Politik auf EU-Ebene genützt werden - zum Schutze aller.

Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich mit ihrem NEIN zu Zwentendorf ein atomkraftfreies Österreich erkämpft - sie verdienen es daher, vor gefährlichen AKWs in den Nachbarstaaten geschützt zu werden.

Das slowakische Mochovce 3 darf ohne neue Umweltverträglichkeitsprüfung nicht ans Netz gehen

Die geplante Inbetriebnahme des Reaktors 3 im Frühjahr 2019 birgt das Risiko eines schweren nuklearen Unfalls - und das nur 120 km von unserer Grenze entfernt! Gravierende Mängel der vielfach veralteten Bauteile erfüllen die modernen Sicherheitsstandards in keiner Weise.

Mochovce 3 gleicht einer tickenden Zeitbombe!

Die Regierungsmitglieder haben in verschiedenen Gesprächen mit der Wiener Plattform Atomkraftfrei betont, dass die Antiatom-Politik ein vorrangiges Thema der österreichischen Ratspräsidentschaft sein werde. Die AktivistInnen fordern daher die österreichische Regierung auf, die verbleibenden zwei Monate der Ratspräsidentschaft in diesem Sinne entschieden zu nützen! Ein Europa, das schützen will, muss auch vor nuklearer Bedrohung schützen!


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei


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