Pressemitteilung der WIENER PLATTFORM ATOMKRAFTFREI am 25.4.2018

Gefahr durch Atomkraftwerke wächst

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei erinnerte in ihrer Demonstration anlässlich des Tschernobyl-Bedenktages daran, dass es neben dem Super-GAU in Tschernobyl noch zahlreiche andere schwere Unfälle in Atomkraftwerken gegeben hat.



Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei wies in ihrer Demo am 25.4.2018 darauf hin, dass es bereits viele schwere Unfälle in Atomkraftwerken gegeben hat, unter anderem 1977 eine Kernschmelze in einem Reaktor in Bohunice, Slowakei (damals Tschechoslowakei). Die Folgen dieses Unfalls sind bis heute nicht beseitigt! 2006 wäre es in Forsmark, Schweden, beinahe zu einer Kernschmelze gekommen. Je älter diese Reaktoren werden, desto gefährlicher werden sie, nicht zuletzt aufgrund der Materialermüdung.

Es hat fast den Anschein, dass sich angesichts der Häufung von Bedrohungen die Menschen daran gewöhnen und die Gefahren verdrängen. „Wenn man sich allerdings vor Augen hält, was es bedeutet, wenn es tatsächlich zu einem Super-GAU an unseren Grenzen kommt, welche Auswirkungen das auf unseren Alltag hätte, auf unsere Gesundheit, auf unser ganzes Leben, und mehr noch auf das unserer Kinder, dann kann und darf man sich nicht daran gewöhnen!“, warnen die Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei, „Alle Hebel müssen in Bewegung gesetzt werden, um den Atomausstieg zu erreichen!“

„Eines ist klar: Wir wollen nicht auf den nächsten Super-GAU warten, bis die verantwortlichen Politiker aufgerüttelt und Hochrisiko-Reaktoren in Europa abgeschaltet werden. Unfälle hat es schon zu viele gegeben. Der längst fällige Atomausstieg muss jetzt umgesetzt werden“, betonen die Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei abschließend.



Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei



Pressemitteilung der WIENER PLATTFORM ATOMKRAFTFREI am 10.3.2018

Superschlau statt SuperGAU - Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei zum 7. Fukushima-Gedenktag

„Keine neuen Reaktoren an Österreichs Grenzen!“

Der Wahnsinn nach dem Super-GAU in Fukushima ist noch lange nicht zu Ende: Mehr als eine Million Tonnen radioaktives Wasser, das als Kühlwasser verwendet wurde, soll ins Meer abgeleitet werden. Das ist der hilflose Versuch, ein unlösbares Problem zu lösen, und hat katastrophale Folgen für die Meere und für die ganze Welt. Eines steht fest: Atomkraft ist für den Menschen nicht beherrschbar. Die Wiener Plattform Atomkraftfrei machte in ihrer Kundgebung am 7.3.2018 vor dem Bundeskanzleramt anlässlich des Fukushima-Gedenktages auf diese Gefahr aufmerksam.



Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

"Wir wollen nicht bis zum nächsten Super-GAU warten! Wir fordern daher Bundeskanzler Kurz und die österreichische Bundesregierung auf, sich vehement für die Abschaltung der Risiko-Reaktoren rund um Österreich starkzumachen und sich besonders auch gegen den Bau von 7 (!) neuen Reaktoren an unseren Grenzen einzusetzen!", so die Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei. Es handelt sich dabei um folgende geplante Ausbauten: Tschechien: TEMELIN (2 Reaktoren), DUKOVANY (1 Reaktor), Slowakei: BOHUNICE (1 Reaktor), Ungarn: PAKS (2 Reaktoren), Slowenien: KRSKO (1 Reaktor).

Bei einem Atomunfall in diesen grenznahen AKWs wäre Österreich direkt betroffen. Die Wiener Plattform Atomkraftfrei forderte die österreichische Bundesregierung lautstark auf, die Bedrohung durch die Risikoreaktoren an unseren Grenzen ernst zu nehmen und alles zu tun, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. „Der kommende EU-Ratsvorsitz Österreichs muss als Chance genützt werden, um mit Verbündeten den europäischen Atomausstieg zu befeuern!“, so die Aktivistinnen abschließend.


Kundgebung anlässlich des Fukushima-Gedenktages:

Anlässlich des Fukushimatages 2017 standen die Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei am 7.3.2017 vor dem Bundeskanzleramt und forderten lautstark einen STOPP der Risikoreaktoren rund um Österreich.

„Stopp Risikoreaktoren rund um Österreich!“

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Kundgebung am 26.Oktober 2016

„Keine neuen Reaktoren an Österreichs Grenzen“

Am Nationalfeiertag 2016 machte die Wiener Plattform Atomkraftfrei auf den geplanten Neubau von sieben Atomreaktoren nahe der österreichischen Grenzen aufmerksam.

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Unsere Aktivistinnen beim Wiener Frauenlauf im Prater

Am 22. Mai 2016 nahmen 5 Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei am Wiener Frauenlauf im Prater teil. Mit ihren leuchtend gelben T-Shirts brachten sie Farbe in den Lauf und belegten schließlich mit ihrem Endergebnis von 2:46:21,7 den stolzen 184. Platz in der Wertung der Teams.

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Kundgebung zum 30. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl

"TSCHERNOBYL NIEMALS VERGESSEN!"

Keine neuen AKWs an Österreichs Grenzen!

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei erinnerte am Montag, den 25. April 2016 mit einer Kundgebung an die Katastrophe von Tschernobyl, die sich vor 30 Jahren in der Ukraine ereignet hat und warnte davor, weiterhin auf Atomkraft zu setzen.

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EURATOM-Verordnung zu Verseuchungslimits für Lebensmittel

Präparieren für die nächste Strahlenwolke! Wie Politiker uns auf den künftigen Super-GAU vorbereiten

Lesen Sie in den → "PLAGE-Nachrichten" der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren den ausführlichen Bericht über die EU-Grenzwerteverordnung für "radiologische Notfallsituationen" und das Abstimmungsverhalten der österreichischen Abgeordneten im EU-Parlament.

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Kundgebung am Tschernobyl-Gedenktag

"Nein zu Reaktorneubau in Ungarn/Paks!"


Die WIENER PLATTFORM ATOMKRAFTFREI gedachte am 24. April 2015 der Katastrophe von Tschernobyl, die sich vor 29 Jahren ereignet hat. Vor dem Bundeskanzleramt und dem Außenministerium warnten die „wespengelb“ gekleideten Aktivistinnen und Aktivisten vor dem radioaktiven Gift, das uns in Form neuer AKWs und deren Atommüll droht. Erneut forderten sie die österreichische Regierung auf, energisch gegen AKW-Ausbaupläne unserer Nachbarländer vorzugehen.

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WPA bei Podiumsdiskussion im Umweltministerium

am 20.3.2015 mit den Themen:


Energieunion der EU mit oder ohne Atomkraft? Energiewendevertrag statt Euratom-Vertrag? Kommt eine Allianz der atomkraftfreien und ausstiegswilligen EU-Länder?

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Kundgebung zum Fukushimatag 2015

Fukushima ist weit weg, AKW Paks ist nahe!


Anlässlich des 4. Jahrestages der Katastrophe von Fukushima hielt die Wiener Plattform Atomkraftfrei am 10.3.2015 eine Kundgebung vor dem Außenministerium ab, um mit Antiatom-Kämpfern anderer Bundesländer an die Unbeherrschbarkeit dieser gefährlichen Technologie zu erinnern.

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