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→ Planetenfreundlich leben – Lesen Sie hier unsere Anregungen für Energiesparmaßnahmen, die gleichzeitig auch zu einer Senkung des CO2-Ausstoßes beitragen!


65 Jahre Knebelvertrag zwischen WHO und IAEA

Aufruf zur Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei am Tschernobyl-Gedenktag

am Donnerstag, den 25. 4. 2024, 11:30 bis 13:00
vor dem Gesundheitsministerium, Stubenring 1, 1010 Wien

Vor 38 Jahren begann die atomare Katastrophe von Tschernobyl. Sie bringt seitdem Krankheit, Leid und Tod für viele Menschen. Trotzdem halten die Atomlobby und viele Politiker bis heute an der Atomkraft fest, mehr noch, diese soll verstärkt gefördert und ausgebaut werden!

Wir protestieren gegen diese vielfältige Förderung!

Mit dieser rückschrittlichen und unvernünftigen Bevorzugung der Atomindustrie können wir unsere Klimaziele nicht erreichen, die Erneuerbaren werden behindert!

Wir fordern:

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien und dem verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen!

Kommt vorbei, macht mit bei unserer Demo und bringt Freundinnen, Freunde, Verwandte, Kolleginnen, Kollegen mit! Jede/r ist willkommen, jede/r wird gebraucht!



Presseaussendung der Wiener Plattform Atomkraftfrei anlässlich des Atomkraftgipfels (NES – Nuclear Energy Summit) in Brüssel

Der Finanzhunger der Atomindustrie
oder
Die Atomindustrie und der Vogel Kuckuck

Was hat sich die Atomindustrie vom Vogel Kuckuck abgeschaut?

Erst legt sie sich mit erschwindeltem Nachhaltigkeitsetikett ins Öko-Nest zu den Erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne, um dann als geschlüpfter Jungvogel mit übergroßem Hunger und lautem Geschrei den Löwenanteil an Futter zu ergattern. Dass er dabei die anderen Nestbewohner übervorteilt, ist dem Vielfraß nur recht.

Dieses Spielchen können wir an der Tagesordnung des am 21. und 22. März 2024 in Brüssel stattfindenden „Nukleargipfels“ ablesen. Er soll die Bühne für diese ungerechte Futter-, pardon, Ressourcenverteilung werden. Es sollen dort weitere Mittel für die Finanzierung von AKWs lukriert werden, nicht nur über nationale Budgets, sondern auch via EU-Banken und EU-Fonds. Dazu leistet die sogenannte Nuclear Alliance aus 14 vor allem osteuropäischen EU-Staaten, angeführt von Frankreich und der IAEA einen großen Beitrag.

Sehr publikumswirksam behauptete die IAEA auf der COP28, der Klimakonferenz in Dubai, die „herausragende Rolle der Atomkraft für die CO2-freie Stromproduktion“: Sie habe im 21. Jahrhundert bereits ein Viertel des weltweiten sauberen Stroms geliefert (Anmerkung: Atomstrom ist nicht sauber, wenn man sauber argumentiert!). Das stimmt und klingt im ersten Moment nach viel, bedeutet aber, dass bereits dreimal mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird als aus Atomenergie, wie Johanna Nekowitsch, die Obfrau der Wiener Plattform Atomkraftfrei, betont. Weltweit beträgt der Anteil des Atomstroms an der gesamten Stromproduktion weniger als 10 %. Doch die Kosten dafür sind um ein Vielfaches höher als der für Strom aus den Erneuerbaren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Finanzhunger der Atomindustrie so groß ist und dass sie sich mit dem Nachhaltigkeitsetikett an Finanztöpfe drängt, die eigentlich den Erneuerbaren Energieformen vorbehalten sein sollten. Sie hat noch weitere Etikettenschwindel vor: Mit dem Status eines IPCEI, eines ,,Important Project of Common European Interest", könnte sie noch leichter an staatliche Futtertöpfe gelangen. Der gefräßige Kuckuck schlägt zu, um im vorigen Bild zu bleiben.

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert:



Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei vor der IAEA-Zentrale zum Fukushima-Gedenktag 2024

Auszug aus dem langen Sündenregister der IAEA


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei
Unterstützt wurden wir vom Anti-Atom-Komitee, der Plattform gegen Atomgefahren, dem Waldviertler Energiestammtisch, den Gewerkschafter*innen gegen Atomenergie und Krieg, Friends of the Earth Austria, SOL, dem Naturschutzbund und einer engagierten Gruppe junger Leute mit zwei Betreuern vom Verein "Geh mit uns". Foto: Gerhard Lutzky

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei protestierte am 11. 3. 2024 gemeinsam mit befreundeten Antiatom-Gruppen gegen die Haltung der IAEA, Atomkraft als Lösung gegen den Klimawandel anzupreisen, gegen viel zu hohe Grenzwerte für radioaktiv verseuchte Lebensmittel und gegen das Abkommen zwischen der IAEA und der WHO, das heuer 65 Jahre alt wird und die WHO in ihrer unabhängigen Berichterstattung einschränkt, was die Folgen von radioaktiven Katastrophen betrifft. Die IAEA ist personell eng mit AKW-Betreiberfirmen, Reaktorbauunternehmen und der Rüstungsindustrie verflochten.

In Fukushima wird jetzt, 13 Jahre nach dem Super-GAU, mehr als eine Milliarde Liter mit Tritium verseuchtes Wasser ins Meer gekippt, trotz massiver Proteste der Anrainerstaaten! Die IAEA hat diesem Wahnsinn zugestimmt und bezeichnet das als „einwandfreie Entsorgung“! Am 7. Februar 2024 flossen in Fukushima ca. 5500 Liter Wasser aus einer Leitung; angeblich harmlos, aber die Betreiberfirma will trotzdem das betroffene Erdreich abtragen lassen!? So sieht verantwortungsvolles Handeln nicht aus!

Am 21. und 22. März 2024 wird es in Brüssel einen IAEA/EU-Gipfel geben, auf dem Atomkraft als Mittel der Wahl gegen die Klimakrise und zur Erreichung der „Nachhaltigkeitsziele“ beworben werden soll!

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei protestiert dagegen und warnt: Atomkraft ist ökologisch, technologisch und wirtschaftlich eine Untergangstechnologie! Dass Energie nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, lässt den Ruf nach neuen Atomkraftwerken und Laufzeitverlängerungen alter Reaktoren laut werden. Aber: Atomkraft ist kein Klimaretter, auch wenn sie in der Taxonomie-Verordnung der EU fälschlicherweise als „nachhaltig“ eingestuft wird, was ein Skandal und eine Schande ist!

Abschließend forderten die Aktivist:innen eine unabhängige, übernationale Atomaufsicht.

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien und dem verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen!

Brief der Wiener Plattform Atomkraftfrei an IAEA-Generaldirektor Rafael Mariano Grossi



Der französische Präsident Macron und die IAEA wollen beim IAEA/EU-Atomenergie-Gipfel am 21. März 2024 mehr öffentliche Fördermittel für Atomkraft erreichen. Das ist, als würde man Geld in die Toilette hinunterspülen. Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei


Presseaussendung der Wiener Plattform Atomkraftfrei zur Kundgebung am Nationalfeiertag

„EU-ratom – wer verdient daran?“

Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert Änderung des EURATOM-Vertrags


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert in ihrer Kundgebung zum Nationalfeiertag die österreichische Regierung zum Handeln auf: Der EURATOM-Vertrag, ein 64 Jahre alter Vertrag der EU mit dem Ziel, die Atomkraft in Europa zu fördern und zu verbreiten, muss endlich verändert werden!

„Der Vertrag ist seit 1959 in Kraft, und zwar noch in der ursprünglichen Version, was einen unverantwortlichen Anachronismus darstellt. Der EURATOM-Vertrag muss so wie die anderen Gründungsverträge der EU angepasst werden und den geordneten Ausstieg aus der Atomkraft zum Ziel haben. Für viele Staaten ist der Grund nicht auszusteigen, dass der Ausstieg so teuer ist! Mit den Krediten aus dem EURATOM-Budget könnte man es ihnen erleichtern, auszusteigen“, erklären die Aktivistinnen. „Es darf nicht sein, dass Atomgefahren weiterhin in Kauf genommen werden für den Profit einiger weniger.“

Wer verdient aber daran?

Es verdienen die AKW-Betreiber am Strom – es zahlt die Bevölkerung die Kollateralschäden der Atomkraft.

Es verdienen Investoren, die in nachhaltige Energie (Taxonomie!) investieren wollen – aber sie zahlen auch drauf, weil sie betrogen werden: Nie und nimmer ist Atomkraft nachhaltig! Sie hätte daher auch niemals in die Liste der nachhaltigen Investitionen aufgenommen werden dürfen!

Es verdient die Kriegsindustrie: Der Betrieb von AKWs liefert ihr Personal, Expertise und strahlendes Material. Es verliert – die Menschheit ...

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien und dem verantwortungsvollen Umgang mit allen Lebensgrundlagen! Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert eine rasche Veränderung des EURATOM-Vertrags und den sofortigen Atomausstieg, denn Atomkraft ist eine tödliche Bedrohung!




Atomkraft ist kein Klimaretter!

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei beim weltweiten Klimastreik am 15. September 2023




Gemeinsam mit Fridays for Future zogen wir durch die Innenstadt und machten darauf aufmerksam, dass Atomkraft das Klima nicht retten kann, denn sie ist

zu langsam, zu teuer, zu gefährlich!




Die Wiener Plattform Atomkraftfrei am Brunnenmarkt/Yppenplatz


Am Samstag, den 24. 6. 2023, erregten die gelben „ATOMKRAFT-NEIN DANKE“-Luftballons und das große Transparent mit der Aufschrift "Atomkraftwerke in Kriegsgebieten sind brandgefährlich!“ ein zweites Mal viel Aufmerksamkeit. Die Kinder liebten die Anti-Atom-Luftballons, die Erwachsenen erhielten Infomaterial über die Gefahren, die von Atomkraftwerken ausgehen. Denn Atomkraftwerke sind nicht nur im Kriegsgebiet BRANDGEFÄHRLICH. Es gibt leider auch rund um Österreich veraltete und mangelhaft gebaute Atomkraftwerke, gegen die wir protestieren!

Viele Marktbesucher und Marktbesucherinnen setzten ihre Unterschrift unter die Antiatom-Forderungen, die die Wiener Plattform Atomkraftfrei an die österreichische Bundesregierung übermittelt.

Wir sagen „Danke!“ für den Zuspruch und das Interesse, das uns am Brunnenmarkt entgegengebracht wurde!




Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei vor dem Außenministerium am 5. 10. 2022

„AKWs im Kriegsgebiet - brandgefährlich!“



Fotos: Wiener Plattform Atomkraftfrei

W24.at: AKW-Gegner mit Forderungen an Schallenberg


Mit unserer Kundgebung wollten wir Außenminister Schallenberg an folgende Bedrohungen erinnern:

Und wir wollten auf eine langjährige Forderung der Wiener Plattform Atomkraftfrei hinweisen:

In einem Brief an den Minister fragen wir ihn, was er zu tun gedenkt, um die österreichische Bevölkerung vor diesen nuklearen Gefahren zu schützen. Er als Außenminister ist gefordert, international aktiv zu werden, Verbündete zu gewinnen und gegen die gegenwärtige Pro-Atom-Stimmung aufzutreten!

Anders als früher wurde es uns leider nicht ermöglicht, den Brief an Minister Schallenberg an jemanden aus dem Ministerbüro abzugeben. Wir finden das sehr bedauerlich, zumal dadurch der - hoffentlich unzutreffende - Eindruck entsteht, dass die Zivilgesellschaft in ihrer berechtigten Sorge nicht ernst genommen wird.


Unser Infotisch am 15. 9. 2022

„Atomkraft ist kein Klimaretter!“





Fotos: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Unter dem Motto "Reden Sie mit uns über Atomkraft" informieren wir und sammeln Unterschriften, die wir unseren Politikerinnen und Politikern überreichen wollen.


Unser Infotisch am 25. 4. 2022 anlässlich des 36. Tschernobyl-Bedenktages:

„Tschernobyl: ein Alptraum ohne Ende!“



Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine ist es schon zwei Mal zu einem Stromausfall in der Atomruine in Tschernobyl gekommen. Das bedeutet, dass die abgebrannten Brennstäbe nur dann ausreichend gekühlt werden können, wenn die Notstromaggregate anspringen und ausreichend Diesel zur Verfügung steht, bis die Stromleitung wieder repariert ist. Das ist brandgefährlich! Ohne Kühlung ist ein neuer Super-GAU vorprogrammiert! Bisher haben wir Glück gehabt.

Spätestens jetzt müssten alle erkennen, dass Atomkraft ein tödlicher Irrweg ist.

WIR FORDERN DAHER EINEN EUROPAWEITEN ATOMAUSSTIEG!


Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft!

Er ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu einem Leben ohne atomare Bedrohung

Der Atomwaffenverbotsvertrag ist am 22.1.2021 in Kraft getreten, nachdem Honduras ihn als 50. Staat ratifiziert hat. Er geht auf die Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) in Genf zurück, die 2017 den Friedensnobelpreis erhielt. Der Vertrag ist völkerrechtlich bindend und verbietet seinen Beitrittsstaaten unter anderem, Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren, zu besitzen, zu lagern, weiterzugeben, sie einzusetzen und mit ihnen zu drohen. Von den EU-Staaten sind nur Österreich, Irland und Malta unter den Vertragsstaaten.

Auch wenn die neun Atommächte den Vertrag nicht unterzeichnet haben, schmälert das nicht seine Bedeutung. Jetzt gilt es, politischen Druck aufzubauen, und dazu braucht es starke Allianzen, um auch die Atomstaaten davon zu überzeugen, dass das Verbot von Atomwaffen ausnahmslos für alle Staaten gelten muss.

Atomwaffen und Atomkraft sind allerdings zwei Seiten einer Medaille. Das bedeutet, dass es das eine ohne das andere nicht gäbe. Atomkraftwerke liefern das Material für Atomwaffen, daher kann nur die Abschaffung von beiden die nuklearen Gefahren für die Menschheit bannen!



Für ein gutes Leben auf einem intakten Planeten

Aktion Unterstützung für „Fridays for Future“


Der Klimagipfel im Dezember 2019 in Madrid ist de facto gescheitert. Es muss uns allen klar sein, dass von Politik und Wirtschaft keine Lösung für die Klimakrise zu erwarten ist. Die einzige Möglichkeit, die bleibt, ist, dass noch mehr Menschen gemeinsam mit den Jugendlichen auf die Straße gehen und den Druck auf die verantwortlichen Politiker erhöhen.

Alle, denen wichtig ist, dass sie selbst, ihre Kinder, Enkel und die kommenden Generationen ein gutes Leben auf einem intakten Planeten führen können, mögen erstens selbst zur nächsten großen Klimademo kommen und zweitens zwei Personen finden, die sich bereit erklären, auch zur Demo zu gehen und ihrerseits zwei Personen zu finden, die das ebenso machen. Ausgehend von einer Person sind das dann auf der sechsten Stufe insgesamt schon 63 (!) Personen, die zur Demo gehen (→ siehe Bild)!

Warum wir das machen? Wir wollen eine Antwort haben, wenn unsere Enkel uns einmal fragen: „Wo warst du und was hast du gemacht, als das Überleben der Spezies Mensch auf dem Spiel stand?“

Warum wir uns als Antiatom-Verein daran beteiligen? Auf einem toten Planeten gibt es keine Zukunft, auch keine atomkraftfreie. Außerdem finden wir es unerträglich, dass die Atomlobby jetzt, anstatt den Ernst der Lage zu erkennen, versucht, mit nachweislich falschen Argumenten die Atomkraft als Klimaretter hinzustellen, um weiter Subventionen für eine gefährliche, unwirtschaftliche und längst überholte Technologie zu bekommen!

Daher: Aktion Unterstützung für „Fridays for Future“ – machen Sie mit!


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