Aktuelles








→ Lesen Sie hier unsere Anregungen für Energiesparmaßnahmen, die gleichzeitig auch zu einer Senkung des CO2-Ausstoßes beitragen!



Presseaussendung zur Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei zum Nationalfeiertag am 26. Oktober 2022

Atomare Bedrohung völlig inakzeptabel!



Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei protestiert in ihrer Kundgebung am Nationalfeiertag gegen die nuklearen Gefahren für ganz Europa durch den Krieg in der Ukraine, und fordert die österreichische Regierung zum sofortigen Handeln auf.

„AKWs im Kriegsgebiet sind brandgefährlich!“ lautet das Thema der Wiener Plattform Atomkraftfrei zu ihrer Kundgebung zum Nationalfeiertag am Michaelerplatz: Die Kriegsparteien drohen mit dem Einsatz von Atomwaffen, und Atomreaktoren sind unter Beschuss! „Es ist völlig inakzeptabel, diesen Gefahren ausgesetzt zu sein!“, sagen die AktivistInnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei.

In ihren Gesprächen mit PassantInnen wird die Fassungslosigkeit über diese Situation thematisiert. „Viele Menschen sind zutiefst besorgt angesichts der atomaren Bedrohung, die von Atomwaffen und von AKWs im Kriegsgebiet ausgeht. Sie finden, dass die Regierung sich für Friedensverhandlungen einsetzen soll“, berichten die AktivistInnen.

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert die österreichische Bundesregierung mit aller Vehemenz auf, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln auf Friedensverhandlungen hinzuarbeiten und international deeskalierend zu agieren. Damit trägt die Regierung nicht nur zum Frieden bei, sondern kommt auch ihrer Verpflichtung nach, die österreichische Bevölkerung zu schützen.

Wiener Plattform Atomkraftfrei




Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei vor dem Außenministerium am 5. 10. 2022

„AKWs im Kriegsgebiet - brandgefährlich!“



Fotos: Wiener Plattform Atomkraftfrei

W24.at: AKW-Gegner mit Forderungen an Schallenberg


Mit unserer Kundgebung wollten wir Außenminister Schallenberg an folgende Bedrohungen erinnern:

Und wir wollten auf eine langjährige Forderung der Wiener Plattform Atomkraftfrei hinweisen:

In einem Brief an den Minister fragen wir ihn, was er zu tun gedenkt, um die österreichische Bevölkerung vor diesen nuklearen Gefahren zu schützen. Er als Außenminister ist gefordert, international aktiv zu werden, Verbündete zu gewinnen und gegen die gegenwärtige Pro-Atom-Stimmung aufzutreten!

Anders als früher wurde es uns leider nicht ermöglicht, den Brief an Minister Schallenberg an jemanden aus dem Ministerbüro abzugeben. Wir finden das sehr bedauerlich, zumal dadurch der - hoffentlich unzutreffende - Eindruck entsteht, dass die Zivilgesellschaft in ihrer berechtigten Sorge nicht ernst genommen wird.


Unser Infotisch am 15. 9. 2022

„Atomkraft ist kein Klimaretter!“





Fotos: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Unter dem Motto "Reden Sie mit uns über Atomkraft" informieren wir und sammeln Unterschriften, die wir unseren Politikerinnen und Politikern überreichen wollen.


Unser Infotisch am 25. 4. 2022 anlässlich des 36. Tschernobyl-Bedenktages:

„Tschernobyl: ein Alptraum ohne Ende!“



Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine ist es schon zwei Mal zu einem Stromausfall in der Atomruine in Tschernobyl gekommen. Das bedeutet, dass die abgebrannten Brennstäbe nur dann ausreichend gekühlt werden können, wenn die Notstromaggregate anspringen und ausreichend Diesel zur Verfügung steht, bis die Stromleitung wieder repariert ist. Das ist brandgefährlich! Ohne Kühlung ist ein neuer Super-GAU vorprogrammiert! Bisher haben wir Glück gehabt.

Spätestens jetzt müssten alle erkennen, dass Atomkraft ein tödlicher Irrweg ist.

WIR FORDERN DAHER EINEN EUROPAWEITEN ATOMAUSSTIEG!


Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft!

Er ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu einem Leben ohne atomare Bedrohung

Der Atomwaffenverbotsvertrag ist am 22.1.2021 in Kraft getreten, nachdem Honduras ihn als 50. Staat ratifiziert hat. Er geht auf die Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) in Genf zurück, die 2017 den Friedensnobelpreis erhielt. Der Vertrag ist völkerrechtlich bindend und verbietet seinen Beitrittsstaaten unter anderem, Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren, zu besitzen, zu lagern, weiterzugeben, sie einzusetzen und mit ihnen zu drohen. Von den EU-Staaten sind nur Österreich, Irland und Malta unter den Vertragsstaaten.

Auch wenn die neun Atommächte den Vertrag nicht unterzeichnet haben, schmälert das nicht seine Bedeutung. Jetzt gilt es, politischen Druck aufzubauen, und dazu braucht es starke Allianzen, um auch die Atomstaaten davon zu überzeugen, dass das Verbot von Atomwaffen ausnahmslos für alle Staaten gelten muss.

Atomwaffen und Atomkraft sind allerdings zwei Seiten einer Medaille. Das bedeutet, dass es das eine ohne das andere nicht gäbe. Atomkraftwerke liefern das Material für Atomwaffen, daher kann nur die Abschaffung von beiden die nuklearen Gefahren für die Menschheit bannen!



Für ein gutes Leben auf einem intakten Planeten

Aktion Unterstützung für „Fridays for Future“


Der Klimagipfel im Dezember 2019 in Madrid ist de facto gescheitert. Es muss uns allen klar sein, dass von Politik und Wirtschaft keine Lösung für die Klimakrise zu erwarten ist. Die einzige Möglichkeit, die bleibt, ist, dass noch mehr Menschen gemeinsam mit den Jugendlichen auf die Straße gehen und den Druck auf die verantwortlichen Politiker erhöhen.

Alle, denen wichtig ist, dass sie selbst, ihre Kinder, Enkel und die kommenden Generationen ein gutes Leben auf einem intakten Planeten führen können, mögen erstens selbst zur nächsten großen Klimademo kommen und zweitens zwei Personen finden, die sich bereit erklären, auch zur Demo zu gehen und ihrerseits zwei Personen zu finden, die das ebenso machen. Ausgehend von einer Person sind das dann auf der sechsten Stufe insgesamt schon 63 (!) Personen, die zur Demo gehen (→ siehe Bild)!

Warum wir das machen? Wir wollen eine Antwort haben, wenn unsere Enkel uns einmal fragen: „Wo warst du und was hast du gemacht, als das Überleben der Spezies Mensch auf dem Spiel stand?“

Warum wir uns als Antiatom-Verein daran beteiligen? Auf einem toten Planeten gibt es keine Zukunft, auch keine atomkraftfreie. Außerdem finden wir es unerträglich, dass die Atomlobby jetzt, anstatt den Ernst der Lage zu erkennen, versucht, mit nachweislich falschen Argumenten die Atomkraft als Klimaretter hinzustellen, um weiter Subventionen für eine gefährliche, unwirtschaftliche und längst überholte Technologie zu bekommen!

Daher: Aktion Unterstützung für „Fridays for Future“ – machen Sie mit!


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